Was bedeutet Vertrag zugunsten dritter

Auch in dieser Hinsicht kann die Sache nicht angefochten werden. Der Beschwerdeführerin ist es in der Tat untersagt, dieses Vorbringen vorzubringen, weil er sich im Schiedsverfahren nicht auf den Schutz der Regeln des Konkordats berufen hat. Im Gegenteil, er verwies insbesondere auf PILA in den Briefen, die Teil der Aufzeichnung des Schiedsverfahrens sind, z. B. nach den Rn. 51 und 53 seiner Antwort vom 15. März 2010. Kann der Café-Besitzer von dem großen Unternehmen schadenersatzfür den Verlust des Geschäfts verlangen, basierend auf seinem Vertragsbruch mit einer anderen Partei? Als Drittbegünstigter könnte der Café-Besitzer einen Fall haben oder nicht. Im Bereich der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit ist eine zivilrechtliche Beschwerde gegen die Entscheidungen der Schiedsgerichte unter den Bedingungen der Art. 190 bis 192 PILA (Art. 77 (1) LTF).4 Der Sitz des Schiedsverfahrens war in Genf. Mindestens eine der Parteien (in diesem Fall V.X.________) hatte zum entscheidenden Zeitpunkt keinen Wohnsitz in der Schweiz. Die Bestimmungen des Kapitels 12 PILA sind dementsprechend grundsätzlich anwendbar (Art.

176 Abs. 1 PILA). 3.1.1 Erstens macht die Beschwerdeführerin geltend, die Schiedsrichter habe außer Acht gelassen, dass die rechtswidrige Beteiligung von V.X.________ am Schiedsverfahren die Klagebefugnis in der Rechtssache und die Beilegung des Rechtsstreits im Sinne des Art. 190 (2) (d) PILA. Die Beteiligung dieser Gesellschaft führte dazu, dass der Schuldner als Schuldner gegenüber einem Dritten – V.X.________ – in Verzug geraten war, dem er nichts entgegensetzen konnte. So habe sich das Schiedsgericht auf diesen Dritten konzentriert und dabei den Charakter des Rechtsstreits, nämlich die Liquidation einer Partnerschaft, vergessen und damit der Beschwerdeführerin im Gegensatz zu D.X.________ im Liquidationsverfahren geschadet. Dies würde ihre fehlerhafte Entscheidung erklären, nicht zuzugeben, daß die Vereinbarungen von der Beschwerdeführerin für ungültig erklärt oder gekündigt worden waren. Die Vertragsregeln haben sich im Laufe von Hunderten von Jahren entwickelt. Rechte Dritter stehen dagegen noch in den Kinderschuhen. Sorgfältiges Zeichnen ist ein Muss. Solange es jedoch keine weitere Rechtsprechung oder eine Reform des Gesetzes von 1999 gibt, kann die sicherste Position darin bestehen, sich, soweit möglich, für Sicherheitenzusicherungen zu entscheiden. Die Rechte eines Drittbegünstigten sind klarer, wenn diese Person oder dieses Unternehmen im Vertrag ausdrücklich genannt wird.

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